Mach‘s gut, Wolfhard! 30.04.2026
Mit feinem Kuchen hat Wolfhard Marker seinen Einstand in der vhs gefeiert. Mit feinem Kuchen hat er sich nun 17 Jahre später in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Mit fruchtigem Apfelkuchen, kunstvoll verzierten Cupcakes, saftigen Blaubeer-Muffins und erfrischendem Frischkäsekuchen hat er versucht, allen den Abschied etwas zu versüßen. Einfach war es nicht. Auf den Webseiten der vhs stand unter seinem Foto, seinem Namen und seinen Kontaktdaten lediglich das Wort „Technik“. Seine Kolleginnen und Kollegen jedoch wussten, was das heißt. Das Internet geht nicht? Das Büro ist kalt? Der Drucker funktioniert nicht? Was ist schon wieder mit der Telefonanlage? Wer weiß Rat? Wolfhard Marker. Immer freundlich. Immer verlässlich. Immer geduldig.
Ja. Ein großer Teil von Wolfhard Markers Arbeit hatte mit dem vhs-Gebäude zu tun. Dem stattlichen, denkmalgeschützten Haus. Und wer es kennt, der weiß: Dieses Haus hat Charakter. Es ist kein neues, unkompliziertes Gebäude, das einfach so funktioniert. Es hat Ecken, Kanten und viele Eigenheiten. Es stellt Anforderungen. Und es braucht jemanden, der es wirklich kennt — nicht aus einem Handbuch, sondern aus gelebter Erfahrung. Der weiß, welches Kabel wohin führt. Der weiß, warum der Drucker immer dann streikt, wenn man es am allerwenigsten gebrauchen kann. Der weiß, wie man improvisiert, wenn es sein muss — und dabei trotzdem sauber arbeitet.
„Was in all den Jahren immer wieder beeindruckend war: Du hast nie nur das Nötigste getan. Du hast mitgedacht. Hast vorausgeplant. Hast Dinge in Ordnung gebracht, bevor sie zum Problem wurden — und damit vielen von uns Ärger erspart, von dem wir gar nicht wussten, dass er drohte“, so vhs-Leiter Mark Stocksmeyer in seiner Dankesrede. Und weiter: „Egal ob es um ein technisches Problem ging, um eine schnelle Auskunft oder manchmal auch um etwas ganz anderes. Wolfhard war jemand, bei dem man wusste: Der kommt und der findet eine Lösung. Das ist nicht selbstverständlich.
Institutionen wie unsere leben von dem, was man sieht— den Veranstaltungen, unserem Programm, dem Auftreten nach außen. Aber sie funktionieren wegen dem, was man nicht sieht. Wegen dem, was im Hintergrund passiert. Wegen Menschen wie dir. Du hast dieses Haus nicht nur technisch betreut. Du hast es mitgetragen. Mit deiner Verlässlichkeit und mit deinem Einsatz. Das hinterlässt Spuren — in den Räumen, in den Abläufen und vor allem bei den Menschen, die hier mit dir gearbeitet haben.“ Diese Menschen haben für Wolfhard Marker ein Erinnerungsbuch zusammengestellt. Ein Buch voll mit dankenden Worten und natürlich auch Wünschen für die nun freie Zeit. Auf der letzten Seite steht kurz zusammengefasst das, was das Team ihm von Herzen für den neuen Lebensabschnitt wünscht: Mach’s gut, Wolfhard.
Hier gibt es auch noch einmal die längere Version:
Wir wünschen dir von Herzen alles Gute für deinen wohlverdienten Ruhestand, Gesundheit vor allem, Genuss und viel Freude bei allem, was du unternehmen wirst.




