Gefühlsstarke Kinder verstehen und sicher begleiten
Ein nervensystemorientierter Blick auf ADHS, Emotionen und herausforderndes Verhalten
| Kursnummer | 26-61256 |
| Kursbeginn | Di., 03.11.2026 (Termindetails siehe unten) |
| Kursende | Di., 03.11.2026 |
| Kursgebühr | entgeltfrei - die Veranstaltung wird gefördert |
| Dauer | |
| Kursleitung |
Tatjana Buchholz
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| Kursort | |
| Status | ![]() |
Manche Kinder reagieren besonders intensiv auf Anforderungen, Veränderungen oder Enttäuschungen. Gefühle werden schnell sehr groß, Übergänge führen zu Konflikten und scheinbar einfache Alltagssituationen eskalieren. Für Eltern und andere Bezugspersonen entsteht dabei häufig die Frage: Will das Kind gerade nicht – oder kann es in diesem Moment tatsächlich nicht anders? Bei gefühlsstarken und neurodivergenten Kindern, beispielsweise im Zusammenhang mit ADHS, können Reize, Emotionen und Impulse oft nur schwer gefiltert und gesteuert werden. Was von außen wie mangelnde Kooperation, Unaufmerksamkeit oder Trotz wirkt, kann Ausdruck von Überforderung, Stress oder einer noch nicht ausreichend entwickelten Selbstregulation sein.
An diesem Abend erhalten Sie einen verständlichen Einblick in die Themen ADHS, Reizverarbeitung und Emotionsregulation. Sie erfahren, weshalb Kinder in belastenden Situationen häufig nicht mehr auf Erklärungen oder Aufforderungen reagieren können und warum zusätzlicher Druck nicht immer zu mehr Kooperation führt. Wir schauen uns außerdem an, was die empfundene Stress-Skala der ADHS-Kinder in die Höhe treibt. Anhand typischer Alltagssituationen werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie Erwachsene Kinder in starken Gefühlen begleiten, Eskalationen frühzeitiger erkennen und gleichzeitig die eigenen Grenzen im Blick behalten können.
Tatjana Buchholz, M.Sc. (Genombasierte Systembiologie) ist Mentorin für Neurobalance, zertifizierte Emotions- und Life Coach sowie Beraterin für Hochsensibilität bei Kindern und Jugendlichen, Referentin und zweifache Mutter. Sie begleitet Familien mit hochsensiblen und neurodivergenten Kindern mit dem Schwerpunkt auf ADHS, Emotionsregulation, Resilienz und einem nervensystemorientierten Umgang mit herausfordernden Alltagssituationen.
In ihrer Arbeit verbindet sie verständliches Nervensystemwissen und neurobiologische Grundlagen mit praktischen Impulsen für den Familienalltag. Dabei ist ihr eine wertschätzende Haltung wichtig, die Verhalten nicht vorschnell bewertet, sondern die dahinterliegenden Bedürfnisse und Belastungen berücksichtigt. Neben ihrer fachlichen Qualifikation bringt sie auch persönliche Erfahrungen, bewährte Tools und eigene Strategien aus dem hochsensiblen und neurodivergenten Familienalltag in ihre Arbeit ein.
In Zusammenarbeit mit dem AWO Familienzentrum, KiTa Häver
Schloßstraße 5, 32278 Kirchlengern-Häver
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bei Rückfragen:
Fachbereichsleiterin
Monika Wirbel
Tel. 05221-590529
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Veranstaltungsorganisation
Ute Lohmann
Tel. 05221 5905-57
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