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Kursdetails

Monstrum und Magistra: Die Herforder Äbtissin Gertrud von der Lippe

Vortrag

Kursnummer 21-16301
Kursbeginn Do., 16.09.2021 (Termindetails siehe unten)
Kursende Do., 16.09.2021
Kursgebühr entgeltfrei, eine Spende wird erbeten
Dauer 1 Termin
Kursleitung siehe Infotext
Kursort
Status Kurs abgeschlossen
Die Zeitgenossen nannten sie „magistra“, für die Gelehrten der Neuzeit war sie ein „monstrum“. Wer war die wohl bekannteste Herforder Äbtissin? Kann es überhaupt gelingen, sich ihr biographisch zu nähern? Durch Einordnung der wenigen zeitgenössischen Quellen in ihren historischen Hintergrund soll versucht werden, die Person Gertruds zur Lippe zu beleuchten und ihren Handlungsspielraum aufzuzeigen. Dabei scheinen Konzepte und Strategien auf, die uns auf der einen Seite fremd, auf der anderen Seite modern erscheinen und einen kurzen Blick in die Gedankenwelt des Mittelalters erlauben.

Biographische Angaben:

Dr. Diana Zunker
geb. in Marsberg / Hochsauerland
Staatsexamen Bildende Kunst und Geschichte Lehramt an Gymnasien,
z. Zt. Oberstudienrätin am Gutenberg-Gymnasium Mainz
Lehrbeauftragte an der FernUni Hagen
Promotion in Mittelalterlicher Geschichte in Regensburg/München bei den Professoren Franz Fuchs und Stefan Weinfurter.

Publikationen:

Monographie:
Adel in Westfalen. Strukturen und Konzepte von Herrschaft (1106-1235), (Historische Studien 472), Husum 2003.

Aufsätze:
Details aus dem Leben eines schillernden Edelherren - Graf Bernhard, in: 150 Jahre Der Patriot - was für eine Zeitung!, Lippstadt 1998, S. 45.
Adelige Identität und räumliche Integration, in: Macht und Ordnungsvorstellungen im Hohen Mittelalter. Werkstattberichte (Münchner Kontaktstudium Geschichte 1), Neuried 1998, S. 195-219.
Heresburg circumquaque per duas saxonicas rastas. Adelige Herrschaft im Raum Marsberg von 900 bis 1250, in: 1100 Jahre Markt-, Münz- und Zollrecht für Horhusen im Jahr 2000, hg. vom Marsberger Heimatbund, Marsberg 2000, S. 109-144.
Familie, Herrschaft, Reich: die Herforder Äbtissin Gertrud II. von der Lippe, in: Jörg Rogge (Hg.), Fürst und Fürstin. Familienbeziehungen und Handlungsmöglichkeiten von hochadeligen Frauen im Mittelalter (Mittelalterforschungen 15), Ostfildern 2004, S. 167-186.
Ne cadant in oblivionis obscurum que fuerint in luce - Adel und Klöster in Westfalen, in: Adelige - Stifter - Mönche. Zum Verhältnis zwischen Klöstern und mittelalterlichem Adel, hg. von Nathalie Kruppa (Veröffentlichungen des MPI für Geschichte 227, Studien zur Germania Sacra 30), Göttingen 2007, S. 107-134.
Art. Pyrmont, Schwalenberg, Waldeck in: Residenzenforschung. Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich. Grafen und Herren, hg. von Werner Paravicini u.a., Ostfildern 2012.
Im Druck: „Auf-“ und „absteigende“ Familien: Der Siedlungsraum zwischen Bergischem, Sauerland und dem Ruhrtal und seine herrschaftliche Erschließung durch kleinere Adelsfamilien, Niederadel und Ministerialität, in: Stadtgeschichte Hagen.

Weitere Informationen finden Sie unter: Verein für Herforder Geschichte e. V.

In Zusammenarbeit mit dem Verein für Herforder Geschichte e. V.

Keine Anmeldung erforderlich




Datum
16.09.2021
Uhrzeit
19:00 - 20:30 Uhr
Ort
Herford, Markthalle Herford, Vortragsraum
32052 Herford



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bei Rückfragen:


VHS-Leiterin
Monika Schwidde
Tel. 05221 590522
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Veranstaltungsorganisation
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Tel. 05221 5905-32
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