Kursdetails

Zwischen Shopping Mall und Flüchtlingslager

Vortrag mit Diskussion

Kursnummer 19-10025
Kursbeginn Do., 13.02.2020 (Termindetails siehe unten)
Kursende Do., 13.02.2020
Kursgebühr entgeltfrei
Dauer 1 Termin
Kursleitung Dr. Oliver M. Piecha
Kursort
Status Plätze frei
Was für ein Bild haben wir von der Lebensrealität im Nahen Osten? Umgeben von Konflikt und Kriegszonen hat sich im kurdischen Autonomiegebiet des Irak in den vergangenen 20 Jahren eine vergleichsweise stabile Entwicklung vollzogen; aber gerade weil hier Shopping Malls und Flüchtlingslager nicht weit voneinander entfernt liegen, konzentrieren sich im Norden des Irak die gravierenden Probleme und Widersprüche der ganzen Region wie in einem Brennglas.
Diese Problemlagen sind vielgestaltig - Minderheiten, Flüchtlinge, der Kampf um Frauenrechte und der Versuch eine Demokratie zu etablieren sind ebenso Teil dieses Puzzles wie die verheerende Wirkung des Ölgeldes, die umwälzenden Folgen der Globalisierung und eine junge Generation, die in vielem längst einen ganz anderen Nahen Osten verkörpert, als den, der in der Vorstellungswelt des Westens noch immer alleine existiert; zudem sind hier mittlerweile auch Fragen der Ökologie und des Klimas deutlich präsent.

Die Lebenswelten der Menschen in der Region haben sich in den vergangenen Jahrzehnte rasant verändert; weder können Vorstellungen von angeblich traditioneller Kultur noch die permanente Fokussierung auf Religion - den Islam - die Realität, Komplexität und Dynamik der Region auch nur annähernd widerspiegeln. Einer Weltregion, die uns nicht zuletzt durch
die Flucht- und Wanderungsbewegungen vieler Menschen nahe steht und die bei näherer Betrachtung so gar nicht exotisch wirkt - und dann eben doch wieder sehr fremd erscheinen kann.
Zwischen Shopping Mall und Flüchtlingslager wirft - scheinbar - banale Seitenblicke in den Alltag der Region und stellt zentrale Konfliktzonen nahöstlicher Gesellschaften vor. Ausgehend von vielen Gesprächen, die Oliver M. Piecha mit Flüchtlingen, Sozialarbeiterinnen oder Frauen in Dörfern geführt hat, entsteht das Panorama einer Gesellschaften im Umbruch; es ist eine sehr schwierige Region - die nächste humanitäre Katastrophe ist nie fern, Krieg und Unterdrückung sind alltäglich, auch daher stehen im Zentrum des Vortrages Perspektiven der Veränderung.

In Zusammenarbeit mit dem Förderverein der VHS im Kreis Herford





Datum
13.02.2020
Uhrzeit
19:00 - 21:15 Uhr
Ort
Herford, VHS, Raum 210
Münsterkirchplatz 1, 32052 Herford



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bei Rückfragen:


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